Nachgefragt

bei Beatrix Frey-Eigenmann

Am 12. April 2015 kandidiert Beatrix Frey-Eigenmann für eine zweite Legislaturperiode als FDP-Kantonsrätin. Wie es um den Kanton Zürich steht, für welche Themen sie sich einsetzt und wo sie sich die dafür notwendige Energie holt.  

Sie haben vier Jahre Kantonsrat hinter sich: Wie hat sich der Kanton Zürich in dieser Zeit entwickelt?
Aus meiner Sicht positiv. Die Wettbewerbsfähigkeit und Wirtschaftskraft sind weiterhin sehr hoch. Mit den beiden Hochschulcampus Europaallee und Toni Areal konnte der Bildungsstandort gestärkt werden. Mit der Eröffnung der Durchmesserlinie wurde eine wichtige Grundlage für den Ausbau des öffentlichen Verkehrs geschaffen. Mit der Festsetzung des kantonalen Richtplans die Basis für die räumliche Entwicklung der nächsten 25 Jahre festgelegt. Und mit einem kräftigen Schlussspurt sollte auch noch die Beratung des neuen Gemeindegesetzes in dieser Legislatur abgeschlossen werden können.

Welche Geschäfte möchten Sie in der nächsten Legislaturperiode vorantreiben?
Als Mitglied der Finanzkommission setze ich mich für gesunde Finanzen, eine massvolle Steuerbelastung und einen vernünftigen Finanzausgleich ein. Als Gemeinderätin und Stiftungsrätin eines Alterszentrums engagiere ich mich seit Jahren für eine bedarfsgerechte Pflegeversorgung. Als Verwaltungsratspräsidentin eines Regionalspitals setze ich mich für eine qualitativ hochstehende medizinische Grundversorgung ein. Im Kantonsrat kämpfe ich in diesen Bereichen für gute und schlanke Rahmenbedingen, die unternehmerisches Denken und Handeln fördern. Ein weiteres wichtiges Anliegen sind mir die Bildungsqualität, die Weiterentwicklung des dualen Bildungssystems und die bessere Vereinbarkeit von Familie, Schule und Beruf.

Welche drei Worte beschreiben Sie am besten?
Engagiert, humorvoll, verlässlich

Wo und wie tanken Sie Energie für die manchmal kräfteaufreibenden politischen Debatten?
Bei einem Spaziergang in der Natur, bei einem guten Essen mit Freunden oder bei einer Folge von „House of Cards“ (amerikanische Politsatire).