Schlusspunkt

Führungs- und Organisationsmodelle bei Schulen

Eine Arbeit oder ein Amt in einer Schule ist sehr vielfältig und vielseitig. Schnell kann es passieren, dass man den Blick aufs Wesentliche verliert. Umso wichtiger ist es, dass ein klares Führungs- und Organisationsmodell besteht.

Führen, leiten, unterstützen, lehren, lernen, leisten, fordern, helfen, wirken, verantworten, begleiten, steuern, vertreten, verändern, untersuchen, entwickeln, vergrössern, verkleinern, professionalisieren, entflechten, konzentrieren, fördern, organisieren, ausrichten, verteidigen, präzisieren, mahnen, loben, verkaufen, strukturieren, wertschätzen, fokussieren, kultivieren, redigieren, partizipieren, analysieren, moderieren, regulieren....

All dies bedeutet Schulalltag und ist eine tägliche Herausforderung für die verschiedenen Schulbeteiligten. Das Führungs- und Organisationsmodell bildet den Rahmen. Es muss so manches auffangen und auch aushalten. Gefordert sind einerseits klare Strukturen und Aufgabenbereiche, abgegrenzte Verantwortung und adäquate Kompetenzen, eine transparente, lesbare Führung, Strategien und Ziele. Andererseits braucht es Flexibilität, Vertrauen, Wertschätzung, ein partizipatives Miteinander, Empathie, Verständnis, Zeit für Kultur und Werte oder Dienstleistungsorientierung.

Ja, das Führungs- und Organisationsmodell leistet einiges. Wir sollten ihm Sorge tragen. Da steht es immer wieder im Fokus, wird kritisiert, analysiert, neu ausgerichtet, weiterentwickelt und passend gemacht. Vergessen wir aber nicht die Menschen hinter dem Modell. Sie sind es, die das Führungs- und Organisationsmodell leben und prägen. Sind sie überhaupt bereit dafür? Welches Führungsverständnis haben sie und welche Organisation brauchen sie? Um das zusammen mit Ihnen herauszufinden, dafür sind wir da.

von Danièle Glarner