Wir stellen vor: Esen Özkan Kul
Mit klarem Blick, grosser Neugier und viel Herzblut begleitet Beraterin Esen Özkan Kul seit Anfang Jahr Schulen, Verwaltungen und Behörden auf ihrem Weg durch komplexe Veränderungsprozesse. Wie sie dabei Kommunikation als Schlüssel versteht, warum Vielfalt für sie kein Schlagwort ist – und wo sie am liebsten abschaltet, erzählt sie im Interview.
Esen, du bist seit Anfang dieses Jahres als Beraterin bei uns tätig. Hast du dich schon gut eingelebt?
Absolut! Ich wurde von Anfang an herzlich aufgenommen – fast so, als hätte ich schon immer dazugehört. Die offene und unterstützende Atmosphäre bei Federas hat mir den Einstieg leicht gemacht. Es ist motivierend, in einem Umfeld tätig zu sein, in dem fachliche Exzellenz und gemeinsames Vorankommen Hand in Hand gehen.
Du bringst viel praktische Lehr- und Führungserfahrung in Schulen mit und hast einen Master in Politikwissenschaften sowie diverse Weiterbildungen im Bildungsbereich erfolgreich absolviert. Sind dies auch die Themenschwerpunkte in deiner Beratungstätigkeit?
Definitiv. Meine langjährige Lehr- und Führungserfahrung sowie mein politikwissenschaftlicher Hintergrund ermöglichen mir, komplexe Situationen schnell zu erfassen, strukturiert zu analysieren und zielgerichtet zu begleiten – ganz gleich, ob im Schulumfeld oder in anderen Organisationen. Besonders wichtig ist mir dabei die Kommunikation: Sie ist das Fundament jeder erfolgreichen Veränderung. Ich lege grossen Wert auf Klarheit, Empathie und Wirkung – sei es in Coachings, Workshops oder strategischen Gesprächen. Und dank meiner interkulturellen Kompetenz finde ich auch in heterogenen Kontexten schnell den richtigen Ton.
Wo siehst du den grössten Handlungs- bzw. Unterstützungsbedarf in den Schulen?
In der heutigen Zeit stehen Schulen vor vielschichtigen Herausforderungen – von Digitalisierung über Diversität bis hin zu strukturellen Anpassungen. Besonders wichtig ist mir, dass Führungspersonen in ihrer Rolle gestärkt werden, beispielsweise durch individuelle Coachings oder gezielte Weiterbildungen. Denn starke Führung schafft Orientierung, Vertrauen und Entwicklungsspielräume für alle Beteiligten.
Welche Projekte reizen dich persönlich am meisten?
Ich mag Projekte, in denen ich mit unterschiedlichen Anspruchsgruppen zusammenarbeite – egal ob Schulen, Verwaltungen oder Behörden. Mich reizen Prozesse, bei denen nachhaltige Lösungen entwickelt werden, sei es im Bereich der Schulentwicklung, Organisationsberatung oder interkulturellen Kommunikation. Durch meine Kommunikationserfahrung gelingt es mir, auch in komplexen Situationen tragfähige Brücken zu bauen – mit Sachverstand, Empathie und einem Schuss Humor.
Wie und wo erholst du dich am besten in deiner Freizeit?
Am besten erhole ich mich in Bewegung – am liebsten beim Sport. Ich probiere gern neue Sportarten aus. Im Moment ist Pilates hoch im Kurs bei mir. Danach liebe ich es, mit meiner kleinen Familie zu kochen, zu lachen oder spontan neue Orte zu entdecken. Reisen ist für mich Inspiration pur – ob in einer trubeligen Metropole, einem ruhigen Dorf in Anatolien oder an einem schönen Strand. Hauptsache, es gibt gutes Essen, interessante Menschen und ein bisschen Sonne.