Schlusspunkt
Grenzerfahrung
Vom städtischen Verkehrsnetz übers Opernhaus und Rotlicht-Phasen: Ein Abstecher in die österreichische Hauptstadt bringt spannende Vergleiche ans Tageslicht.
Das 20-jährige Jubiläum der Federas war Anlass für einen Kurzbesuch der Stadt Wien. Offensichtlich lässt es sich nicht vermeiden, dass das professionelle Auge mitreist. Im Vergleich zu Schweizer Städten aufgefallen sind dabei unter anderem:
- Die Kosten eines Jahresabonnements für das städtische Verkehrsnetz von einem Euro pro Tag – notabene ohne Nachtzuschlag
- Die Auslastung des Opernhauses von 90 Prozent
- Der ausserordentlich hohe Anteil an städtischen Mietwohnungen mit der grössten Wohnungsverwaltung in Europa und über 200‘000 Gemeindewohnungen
- Die Rotlicht-Phasen für Fussgänger, welche gefühlt viermal so lange dauern wie in der Schweiz
Trotz dieser beachtlichen Unterschiede war aber auch klar, worin die Gemeinsamkeit mit der Schweiz besteht: Im Kampf um die Verteilung der öffentlichen Mittel.