Projekt

Organisationsentwicklung in Aargauer Kreisschule

In einen bereits bestehenden Kreisschulverband mit 11 Oberstufenschulen, sollen künftig auch die Primarschulen eingebunden werden. Federas leitet das Grossprojekt und begleitet die Verantwortlichen durch mehrere Etappen.

Die Aargauer Kreisschule Rheintal-Studenland führt die Oberstufe für 11 Verbandsgemeinden. Über die künftige Organisationsform der Kreisschule diskutieren sowohl die Verbandsgemeinden als auch der Kanton. Auf Basis einer Expertise der Federas vom August 2013 hat der Verbandsvorstand erste Überlegungen zur strukturellen, personellen und finanziellen Entwicklung des Verbandes skizziert. Diese sehen eine konsequente Ausdehnung des Kreisverbandes auf den gesamten Volksschulbereich inklusive Primarschulen vor.

Die Gemeinden und Schulpflegen des Verbandsgebiets wurden frühzeitig über diese zusätzlichen Möglichkeiten informiert. Sie haben sich in einer von Federas durchgeführten und ausgewerteten Vernehmlassung grossmehrheitlich für eine Weiterentwicklung des vorgeschlagenen Modellentwurfs ausgesprochen. Daraufhin hat der Verbandsvorstand eine Arbeitsgruppe „Vision Organisationsentwicklung“ beauftragt, das angedachte Modell weiterzuentwickeln und zu konkretisieren. Die Projektleitung wird weiterhin von Federas wahrgenommen.

Der Projektplan in der Phase der Konkretisierung sieht folgende Arbeitsschritte vor: Bis im Februar 2015 soll ein Strategiepapier mit Zielen erarbeitet werden. In einer zweiten Etappe werden im März 2015 die Grundlagen der neuen Führungsstrukturen entwickelt, bis im Mai 2015 eine Kosten-Nutzen-Analyse erarbeitet. Die zweite Etappe wird mit der Erstellung eines Strategiepapiers zu den Strukturen im Juni 2015 abgeschlossen. Die dritte Etappe umfasst den Entwurf sowie die Vorprüfung neuer kommunaler Rechtsgrundlagen. Diese sollen im Herbst 2016 zur Abstimmung gebracht werden. Mitte 2016 bis Ende der Legislaturperiode 2017 ist geplant, die organisatorischen Grundlagen und Führungsinstrumente der ersten Priorität zu implementieren. In einer vierten Etappe werden dann noch weitere Führungsinstrumente und organisatorische Grundlagen eingeführt.