bei Hubert J. Rüegg
An zwei von Federas moderierten Klausurtagungen, brüteten der Gemeinderat und die Abteilungsleitungen von Dürnten, über die Zukunft ihres Dorfes im Zürcher Oberland. Der Gemeindepräsident Hubert J. Rüegg zieht Bilanz.
Aus welchem Bedürfnis heraus sind die Klausurtagungen entstanden?
Die Klausuren fanden statt zur Erarbeitung der politischen Zielsetzungen sowie der konkreten Massnahmen zur Umsetzung. An der ersten Klausur haben wir für jedes Ressort Ziele und entsprechende Massnahmen festgelegt. An der zweiten Tagung haben wir diese überprüft und die zeitliche Umsetzung angepasst. Der Massnahmenplan des Gemeinderates ist nun sehr konkret.
Welche Erkenntnisse haben Sie und Ihre Kollegen/Kolleginnen in den Alltag mitgenommen?
Es stehen grosse Herausforderungen an: Da wäre zum Beispiel die Suche nach einer Lösung für das Gemeindehaus infolge Platzmangel am aktuellen Ort. Oder den Wert unserer Infrastruktur zu erhalten, neue Gebäude und Infrastrukturen zu erstellen und Ende Jahr trotzdem eine ausgeglichene Rechnung präsentieren zu können sowie alle finanzpolitischen Ziele zu erreichen. Hier gilt es, die Prioritäten sinnvoll zu setzen. Bei allen Teilnehmenden ist der Wille zu Veränderungen spürbar.
Wie war die Stimmung an den beiden Tagen?
An beiden Tagen war die Zusammenarbeit und die Stimmung sehr gut. Der direkte Austausch zwischen den politischen Behördenmitgliedern und den Verwaltungsmitarbeitenden wurde sehr geschätzt. Teilgenommen haben der Gemeinderat und die Abteilungsleitungen, das sind insgesamt 16 Personen. Somit dient ein solcher Austausch horizontal zwischen den Ressorts und vertikal zwischen politischer und operativer Ebene.
War es rückblickend die richtige Entscheidung, diese Klausurtagungen zu machen?
Auf jeden Fall, auch im Hinblick auf die externe Moderation.
In welchen Situationen würden Sie anderen Gemeinden eine Klausurtagung empfehlen?
Sinnvoll ist eine jährliche Überprüfung der festgelegten Ziele und Massnahmen. Auch zur Pflege eines regelmässigen Austausches und zur Förderung einer vertrauensvollen Zusammenarbeit macht eine Klausur Sinn.