Sich engagieren – für das Gemeinwohl
Im Kontext unseres diesjährigen Leitsatzes „Wer immer tut, was er schon kann, bleibt immer das, was er schon ist“ (Henry Ford), stehen dieses Mal die nebenamtlichen Tätigkeiten unserer Mitarbeitenden im Fokus.
Vielleicht kommt Ihnen folgende Situation bekannt vor: Sie sitzen in einer gemütlichen Runde und plötzlich sagt jemand zu Ihnen: «Du wärsch doch au no e Kandidatin für oise Vorstand.» Und ehe man sich versieht, hat man sich zu einer nebenamtlichen oder ehrenamtlichen Tätigkeit verpflichtet.
Viele Federas-Mitarbeiter engagieren sich in ihrer Freizeit für unsere Gesellschaft. Da sind beispielsweise die politischen Engagements von Beatrix Frey-Eigenmann als Kantonsrätin und Gemeinderätin: «Ich bin überzeugte Anhängerin des Milizgedanken 'L’état – c’est nous!'». Der Staat und unsere Demokratie leben vom Engagement seiner Bürger. Viele möchten sich aber nicht exponieren, denn eine Wertschätzungs-Garantie gibt es nicht. «Nach meiner Erfahrung ist es auch nicht ausschlaggebend, wie ein Amt entschädigt ist», meint Beatrix Frey-Eigenmann.
Für den sportlichen Nachwuchs engagieren sich Pascal Widmer und Lorenz Frey-Eigenmann als Trainer für junge Fussballerinnen und Fussballer in lokalen Clubs. «Für mich macht es die Kombination aus: Die Arbeit mit Jugendlichen, Interesse am Sport und der Zusammenhalt im Verein», sagt etwa Pascal Widmer.
Die Schreibende selbst ist Präsidentin eines Business-Netzwerkes für Frauen. Die neuen Erfahrungen und interessanten Kontakte, die ein solches Amt mich sich bringen sind unbezahlbar und «trösten» über jene Stunden am Sonntagnachmittag hinweg, die zugunsten des Vereins geleistet werden.