Wir stellen vor: Dominic Müller
Seit Anfang dieses Jahres stellt Dominic Müller als Berater sein Wissen unseren Kundinnen und Kunden zur Verfügung. Er beschäftigt sich vor allem mit Themen wie Digitalisierung und E-Government. Im Interview erzählt er, wo er das grösste Potenzial der Gemeinden in diesem Bereich sieht und wo man ihn antrifft, wenn er gerade nicht berät oder als Stadtrat tätig ist.
Die Digitalisierung schreitet in grossen Schritten voran. Auch Gemeinden müssen sich früher oder später mit dieser Thematik beschäftigen. Wo siehst du das grösste Potenzial für Gemeinden?
Zuerst geht es darum, dass Gemeinden und Städte ein Verständnis und ein Bewusstsein für dieses Thema entwickeln. Die Digitalisierung ist ein sehr grosses und breites Thema, in welchem ganz viel zusammenspielt. Da ist es wichtig, dass man ein Verständnis für diese Zusammenhänge und die wichtigen Stellschrauben entwickelt. Auf dieser Grundlage kann man anschliessend eine eigene Strategie definieren und Prioritäten setzen, um entscheiden zu können, was in welcher Reihenfolge angepackt wird. Das kann von Gemeinde zu Gemeinde unterschiedlich sein. Zentral ist hier, dass man vom Ressortdenken wegkommt. Für die Digitalisierung steht die Prozesssicht im Vordergrund, auch über Gemeindegrenzen hinweg, kombiniert mit der Sicht der Nutzung. Sprich: Die Nutzerinnen und Nutzer, also Mitarbeitenden sowie Einwohnerinnen und Einwohner müssen im Zentrum stehen. Was dient ihnen? Wo können Prozesse und Systeme für Mitarbeitende und die Einwohnerinnen und Einwohner in ihrer alltäglichen Nutzung optimiert und vereinfacht werden?
Wie und wo unterstützt du Gemeinden dabei?
Die ganze Technologiewelt ist immens und entwickelt sich sehr schnell. Das kann schnell einmal einschüchtern. Man will als Verwaltung schliesslich auch keine falschen Entscheide treffen und Prozesse in einer Art und Weise digital gestalten, welche vielleicht in einigen Jahren bereits wieder veraltet sein wird. Und es kostet schnell viel Geld bei oft knappem Budget. Hier kann ich als Berater unterstützen. Ich begleite Gemeinden und Städte dabei, wenn es darum geht, ein gemeinsames Verständnis und einen Überblick über die Thematik zu schaffen und daraus eine Strategie zu entwickeln, wie das Thema Digitalisierung innerhalb der Gemeinde angegangen werden kann. Gerne begleite ich dann auch bei der effektiven Umsetzung und Implementierung von neuen Prozessen oder der Anpassung von vorhandenen Strukturen, um eine Umsetzung im Sinn der Strategie sicherzustellen.
In welchen Themen kann man sich sonst noch an dich wenden?
Neben den ganzen Themen rund um Digitalisierung, E-Government und IT-Management unterstütze ich unsere Kundinnen und Kunden auch in der Organisations- und Prozessanalyse, die oft auch einen direkten oder indirekten Bezug dazu hat.
Als Stadtrat von Dübendorf kennst du auch die politische Seite einer Gemeinde. Inwiefern dient dir dies für deine Arbeit bei Federas?
Da ich praktische Erfahrung auf Verwaltungsseite wie auch auf politischer Seite habe, kann ich eine ganzheitliche Perspektive einbringen. Ich verstehe die Bedürfnisse von beiden Seiten, strategisch wie auch operativ. So kann ich sehr gut auf die Wechselwirkung der beiden Seiten eingehen und das Finden einer optimalen Lösung unterstützen.
Wo trifft man dich in der Freizeit an?
Den grössten Teil meiner eher wenigen freien Zeit verbringe ich mit meiner Familie. Entweder auf einem Spielplatz oder im und ums Haus. Dort bin ich oft mit einem Werkzeug in der Hand anzutreffen. Und wenn es die Zeit zulässt, dann jogge ich manchmal auch der Glatt entlang.